Rudolf Nordheimer Ratgeber Beerdigungskosten sind auf zwei Wegen steuerlich absetzbar. In der Erbschaftsteuer zieht das Finanzamt für Erbfälle ab dem 1. Januar 2025 pauschal 15.000 Euro ohne Nachweis ab, die Erbfallkostenpauschale. In der Einkommensteuer zählen Bestattungskosten als außergewöhnliche Belastung nach § 33 EStG, aber nur der Teil, den Nachlass und steuerfreie Versicherungsleistungen nicht decken und der über der zumutbaren Belastung liegt. Welcher Weg etwas bringt, hängt davon ab, wer die Rechnungen bezahlt hat und wie groß der Nachlass ist. Dieser Überblick gibt den Rechtsstand Oktober 2026 wieder. Das Wichtigste auf einen Blick Erbschaftsteuer (§ 10 Abs. 5 Nr. 3 ErbStG)Einkommensteuer (§ 33 EStG)Wer profitiert?Erben und Vermächtnisnehmer, deren Erwerb über dem persönlichen Freibetrag liegtWer die Kosten aus eigenem Geld bezahlt hat, meist nahe AngehörigeWas zählt?Bestattung, angemessenes Grabdenkmal, übliche Grabpflege, Kosten der NachlassregelungUnmittelbare Bestattungskosten, abzüglich Nachlass und steuerfreier ErsatzleistungenHöhe15.000 € pauschal je Erbfall (Todesfälle ab 1.1.2025) oder höhere Kosten mit NachweisNur der Teil über der zumutbaren Belastung; als angemessen gelten in der Regel rund 7.500 €Belege nötig?Bis 15.000 € neinJa, Rechnungen und ZahlungsnachweiseWann?In der Erbschaftsteuererklärung zum ErbfallIm Jahr der ZahlungStand: Oktober 2026. Keine Steuerberatung im Einzelfall. Erbfallkostenpauschale 2025 und 2026: 15.000 Euro ohne Nachweis Bei der Erbschaftsteuer mindern die Kosten der Bestattung, ein angemessenes Grabdenkmal, die übliche Grabpflege und die Kosten der Abwicklung, Regelung und Verteilung des Nachlasses den steuerpflichtigen Erwerb. Der Gesetzestext lautet: „Für diese Kosten wird insgesamt ein Betrag von 15 000 Euro ohne Nachweis abgezogen“ (§ 10 Abs. 5 Nr. 3 Satz 2 ErbStG). Der Betrag gilt für Erbfälle ab dem 1. Januar 2025; bis Ende 2024 waren es 10.300 Euro. Angehoben wurde er durch das Jahressteuergesetz 2024. Für Todesfälle in den Jahren 2025 und 2026 gilt damit dieselbe Pauschale. Kein Nachweis nötig. Der Bundesfinanzhof hat entschieden, dass nicht einmal belegt werden muss, dass dem Grunde nach Kosten entstanden sind (Urteil vom 01.02.2023, II R 3/20). Einmal je Erbfall. Die Pauschale gilt nicht pro Person. Erben mehrere, wird sie aufgeteilt. Vermächtnisnehmer und Auslandsbezug. Auch Vermächtnisnehmer können die Pauschale nutzen. Unterliegen die übrigen Erwerber nicht der deutschen Erbschaftsteuer, etwa weil sie mit dem Verstorbenen im Ausland lebten, steht dem einzigen in Deutschland steuerpflichtigen Erwerber die volle Pauschale zu (BFH, Urteil vom 17.06.2026, II R 25/23). Verwaltungskosten zählen nicht. Kosten für die laufende Verwaltung des Nachlasses sind ausdrücklich nicht abzugsfähig. Höhere Kosten nachweisen Liegen die tatsächlichen Erbfallkosten über 15.000 Euro, etwa wegen einer Überführung ins Ausland, eines Grabsteins und der Kosten für Erbschein und Notar, können Sie statt der Pauschale alle Kosten einzeln ansetzen. Es gilt entweder die Pauschale oder der Einzelnachweis, nicht beides zusammen. Für den Einzelnachweis brauchen Sie die Rechnungen und Zahlungsbelege aller Positionen. Die übliche Grabpflege wird dabei mit ihrem Kapitalwert angesetzt; dazu weiter unten mehr. Fremdsprachige Belege, etwa einer Friedhofsverwaltung im Ausland, kann das Finanzamt in Übersetzung verlangen (§ 87 Abs. 2 AO). Gibt es einen Freibetrag für Beerdigungskosten? Einen eigenen Freibetrag für Beerdigungskosten gibt es nicht. Gemeint ist meist die Erbfallkostenpauschale. Sie hilft nur, wenn überhaupt Erbschaftsteuer anfällt. Die persönlichen Freibeträge betragen 500.000 € für Ehe- und eingetragene Lebenspartner, 400.000 € für Kinder, 200.000 € für Enkel und 20.000 € für Geschwister, Nichten, Neffen und nicht verwandte Personen. Liegt der Erwerb darunter, wirkt sich die Pauschale nicht aus. Eine Reform der Erbschaftsteuer wird diskutiert; nach aktuellem Stand gelten Freibeträge und Pauschale unverändert. Beerdigungskosten als außergewöhnliche Belastung (§ 33 EStG) In der Einkommensteuer tragen Sie Bestattungskosten in der Anlage Außergewöhnliche Belastungen ein. Das Gesetz verlangt, dass man sich den Kosten aus rechtlichen, tatsächlichen oder sittlichen Gründen nicht entziehen kann und dass sie einen angemessenen Betrag nicht übersteigen. Bei nahen Angehörigen wie Ehepartnern, Kindern oder Eltern geht die Finanzverwaltung in der Regel von einer sittlichen Pflicht aus. Drei Punkte entscheiden in der Praxis: Nur wenn der Nachlass nicht reicht. Kosten, die der Wert des Nachlasses deckt, sind keine Belastung im Sinne des § 33 EStG. Wer erbt, kann nur den Teil absetzen, der über das Geerbte hinausgeht. Sterbegeld und Versicherungsleistungen werden abgezogen. Steuerfreie Zahlungen, die Ihnen wegen des Todes zufließen, etwa aus einer Sterbegeld- oder Lebensversicherung, mindern die absetzbaren Kosten. Steuerpflichtiges Sterbegeld, zum Beispiel aus der Beamtenversorgung, wird dagegen nicht angerechnet (BFH, Urteil vom 15.06.2023, VI R 33/20). Nur angemessene Kosten zählen. Eine gesetzliche Obergrenze gibt es nicht. Finanzverwaltung und Finanzgerichte sehen unmittelbare Bestattungskosten bis etwa 7.500 € in der Regel als angemessen an. Darüber hinaus ist eine Begründung nötig. Absetzbar sind nur Kosten, die unmittelbar mit der Bestattung zusammenhängen: Leistungen des Bestatters, Sarg oder Urne, Überführung, ärztliche Leichenschau und Urkunden, Friedhofsgebühren, ein angemessener Grabstein mit der erstmaligen Herrichtung des Grabes sowie Traueranzeigen, Trauerdrucksachen, Blumen und Kränze. Nicht absetzbar sind in der Regel die Bewirtung der Trauergäste, Trauerkleidung, Reisekosten der Angehörigen zur Beisetzung, die laufende Grabpflege und die spätere Grabauflösung. Auch Geld, das jemand zu Lebzeiten für die eigene Bestattung zurücklegt, ist keine außergewöhnliche Belastung (FG Münster, Urteil vom 23.06.2025, 10 K 1483/24 E). Wie eine Bestattungsvorsorge trotzdem Angehörige entlastet, lesen Sie auf unserer Vorsorge-Seite. Außergewöhnliche Belastungen zählen im Jahr der Zahlung. Wer die Rechnung des Bestatters im Januar 2027 begleicht, gibt sie in der Steuererklärung 2027 an, auch wenn der Todesfall 2026 war. Reichen weder Nachlass noch eigenes Einkommen, kann unter Umständen das Sozialamt einspringen; was es übernimmt, steht im Beitrag „Überführung ins Ausland und das Sozialamt: was § 74 SGB XII wirklich übernimmt“. Zumutbare Belastung: Rechenbeispiel 2026 Das Finanzamt zieht zunächst einen Eigenanteil ab, die zumutbare Belastung. Nur was darüber liegt, mindert die Steuer. Die Stufen und Prozentsätze in § 33 Abs. 3 EStG gelten 2026 unverändert. Seit dem Urteil des Bundesfinanzhofs vom 19.01.2017 (VI R 75/14) wird stufenweise gerechnet: Jeder Prozentsatz gilt nur für den jeweiligen Einkommensteil. Gesamtbetrag der Einkünftebis 15.340 €15.340–51.130 €über 51.130 €ohne Kinder, Grundtarif (z. B. Ledige)5 %6 %7 %ohne Kinder, Splittingtarif (z. B. Verheiratete)4 %5 %6 %1 oder 2 Kinder2 %3 %4 %ab 3 Kinder1 %1 %2 %Zumutbare Belastung nach § 33 Abs. 3 EStG, Veranlagungszeitraum 2026. Als Kinder zählen Kinder, für die Kindergeld oder ein Kinderfreibetrag zusteht. Beispiel: Die Mutter einer ledigen Tochter stirbt 2026. Die Tochter ist Alleinerbin, der Nachlass besteht aus 1.500 € Kontoguthaben. Sie bezahlt 2026 unmittelbare Bestattungskosten von 8.000 € und zusätzlich 600 € für den Trauerkaffee. Aus einer Sterbegeldversicherung erhält sie 2.000 €. Ihr Gesamtbetrag der Einkünfte liegt bei 42.000 €. unmittelbare Bestattungskosten: 8.000,00 € (der Trauerkaffee zählt nicht) abzüglich Nachlass: 1.500,00 € abzüglich Sterbegeldversicherung: 2.000,00 € selbst getragene Belastung: 4.500,00 € zumutbare Belastung: 15.340 € × 5 % = 767,00 € plus 26.660 € × 6 % = 1.599,60 €, zusammen 2.366,60 € Als außergewöhnliche Belastung wirken sich 4.500 € minus 2.366,60 € = 2.133,40 € aus. Bei einem persönlichen Steuersatz von 30 % spart die Tochter rund 640 €. Den Eigenanteil rechnet das Finanzamt selbst aus; Sie geben die Kosten und die erhaltenen Erstattungen an. Die Erbschaftsteuer spielt hier keine Rolle, weil der Nachlass weit unter dem Freibetrag eines Kindes von 400.000 € liegt. Friedhofsgebühren, Grabpflege und Überführungskosten Friedhofsgebühren Gebühren für das Grabnutzungsrecht, die Beisetzung und die Trauerhalle gehören zu den unmittelbaren Bestattungskosten. In der Einkommensteuer sind sie als außergewöhnliche Belastung absetzbar, soweit sie nicht aus dem Nachlass bezahlt werden. Bei der Erbschaftsteuer sind sie Teil der Erbfallkosten und in der Pauschale enthalten. Mit welchen Kosten für Grab und Friedhof Sie rechnen müssen, beschreibt unser Beitrag „Bestattung in Deutschland: Ablauf, Fristen und Kosten“. Grabpflege und Dauergrabpflege Die laufende Grabpflege ist keine außergewöhnliche Belastung. Sie ist auch keine haushaltsnahe Dienstleistung nach § 35a EStG, weil sie nicht im Haushalt erbracht wird (FG Niedersachsen, Urteil vom 25.02.2009, 4 K 12315/06). Bei der Erbschaftsteuer gehört die übliche Grabpflege dagegen zu den Erbfallkosten: Kapitalwert. Beim Einzelnachweis wird die Grabpflege mit ihrem Kapitalwert für eine unbestimmte Dauer angesetzt. Das ist das 9,3-Fache der jährlichen Kosten (§ 13 Abs. 2 BewG). Maßgeblich ist, was am Bestattungsort üblich ist, nicht ein besonders aufwendiges Angebot. Teil der Pauschale. Ohne Einzelnachweis ist die Grabpflege mit den 15.000 € abgegolten. Sie kommt nicht zusätzlich obendrauf. Vom Verstorbenen bereits bezahlt. Hat der Verstorbene zu Lebzeiten einen Dauergrabpflegevertrag geschlossen und bezahlt, entstehen den Erben insoweit keine eigenen Kosten; ein zusätzlicher Abzug entfällt. Die Pauschale selbst bleibt nach den Hinweisen der Finanzverwaltung (H E 10.7 ErbStH) erhalten. Für die Auflösung eines Grabes nach Ablauf der Ruhezeit gibt es keine besondere Steuervergünstigung; in der Einkommensteuer wird sie in der Regel nicht anerkannt. Wie Familien die Grabpflege organisieren, wenn sie weit entfernt leben, lesen Sie im Beitrag „Gedenktage im November und Grabpflege aus der Ferne“. Überführungskosten im In- und Ausland Die Überführung gehört zu den Bestattungskosten, wird steuerlich aber unterschiedlich behandelt: Erbschaftsteuer: Die Überführung zählt zu den Kosten der Bestattung und ist in der Pauschale von 15.000 € enthalten. Sind die gesamten Erbfallkosten höher, setzen Sie die Überführung mit Rechnung in voller Höhe an. Einkommensteuer: Hier kommt es auf die Angemessenheit an. Nach einer Verfügung des Bayerischen Landesamts für Steuern vom 16.12.2016 (S 2284.1.1-21/1 St 32) sind Kosten, die wegen einer Überführung ins Ausland über rund 7.500 € hinausgehen, in der Regel nicht angemessen. Eine Ausnahme gilt, wenn eine brauchtums- oder konfessionsspezifische Bestattung in Deutschland nicht möglich war. Andere Bundesländer verfahren ähnlich; die Entscheidung trifft das zuständige Finanzamt im Einzelfall. Wird ein Verstorbener in sein Heimatland überführt, etwa nach Osteuropa, in den Kaukasus oder nach Zentralasien, liegen die Kosten für Sarg, Dokumente und Luftfracht meist deutlich höher als bei einer Bestattung vor Ort. Richtwerte finden Sie auf unserer Seite zu den Kosten einer Überführung ins Ausland. Für die Steuererklärung hilft es, alle Rechnungen und Zahlungsbelege aufzubewahren, auch die der Friedhofsverwaltung im Ausland, und kurz schriftlich zu begründen, warum die Beisetzung im Heimatland nötig war: Glaube, Familiengrab oder ausdrücklicher Wunsch des Verstorbenen. Für internationale Überführungen nennen wir vorab einen schriftlichen Festpreis und stellen alle Leistungen einzeln in Rechnung. So liegen die Belege für Finanzamt und Erbschaftsteuererklärung vollständig vor. Übersicht: Welche Kosten wo absetzbar sind KostenartErbschaftsteuerEinkommensteuerBestatter, Sarg oder Urne, Leichenschau, Urkundenja, Teil der Pauschaleja, als unmittelbare BestattungskostenÜberführung im In- und Auslandja, bei höheren Gesamtkosten mit Rechnung vollja, Mehrkosten über rund 7.500 € nur mit zwingendem GrundFriedhofsgebühren (Grabnutzungsrecht, Beisetzung, Trauerhalle)jajaGrabstein und erstmalige Herrichtung des Grabesja, wenn angemessenja, wenn angemessenTraueranzeigen, Trauerdrucksachen, Blumen, KränzejajaBewirtung der Trauergäste, Trauerkleidungmit der Pauschale abgegoltenneinLaufende Grabpflegeja, übliche Pflege mit Kapitalwert (9,3-fache Jahreskosten)neinErbschein, Notar, Testamentseröffnungja, Kosten der NachlassregelungneinVerwaltung des NachlassesneinneinIn der Einkommensteuer immer nur, soweit Nachlass und steuerfreie Ersatzleistungen die Kosten nicht decken und nach Abzug der zumutbaren Belastung. Steuererklärung für Verstorbene: Was gehört wohin? Erben treten in die steuerlichen Pflichten des Verstorbenen ein (§ 45 AO). Für das Todesjahr ist deshalb meist noch eine Einkommensteuererklärung für den Verstorbenen abzugeben. Die Bestattungskosten gehören dort nicht hinein: Sie sind nicht dem Verstorbenen entstanden, sondern der Person, die sie bezahlt hat. Diese gibt sie in ihrer eigenen Erklärung an. Für hinterbliebene Ehepartner gilt: Im Todesjahr ist eine Zusammenveranlagung noch möglich, und im Folgejahr wird die Einkommensteuer noch einmal nach dem Splittingtarif berechnet (§ 32a Abs. 6 Nr. 1 EStG). Beides nutzen: Einkommensteuer und Erbschaftsteuer Die beiden Wege schließen sich nicht aus, greifen aber an unterschiedlichen Stellen. Was aus dem Nachlass bezahlt wird, mindert den steuerpflichtigen Erwerb bei der Erbschaftsteuer, zählt aber nicht als außergewöhnliche Belastung. Was ein Angehöriger aus eigenem Geld zahlt, weil der Nachlass nicht reicht, kann er in seiner Einkommensteuer ansetzen. Notieren Sie deshalb von Anfang an, welche Rechnung aus dem Nachlass und welche aus eigenem Geld bezahlt wurde, und bewahren Sie Versicherungsabrechnungen auf. Bei großen Nachlässen, hohen Überführungskosten oder Erben im Ausland lohnt sich eine Steuerberatung. Weitere Schritte nach einem Todesfall finden Sie in unserem Überblick Was tun im Todesfall?. Häufige Fragen Welche Kosten sind im Todesfall steuerlich absetzbar?In der Einkommensteuer die unmittelbaren Bestattungskosten wie Bestatter, Sarg oder Urne, Überführung, Friedhofsgebühren und ein angemessener Grabstein, soweit Nachlass und steuerfreie Versicherungsleistungen sie nicht decken und nur über der zumutbaren Belastung. In der Erbschaftsteuer mindern Bestattung, Grabdenkmal, übliche Grabpflege und Kosten der Nachlassregelung den Erwerb, pauschal mit 15.000 Euro. Gibt es 2025/2026 eine Pauschale für Beerdigungskosten?Ja, aber nur bei der Erbschaftsteuer. Für Erbfälle ab dem 1. Januar 2025 zieht das Finanzamt 15.000 Euro je Erbfall ohne Nachweis ab (§ 10 Abs. 5 Nr. 3 ErbStG, angehoben durch das Jahressteuergesetz 2024; vorher 10.300 Euro). Für Todesfälle 2026 gilt derselbe Betrag. In der Einkommensteuer gibt es keine Pauschale. Gibt es einen Freibetrag für Beerdigungskosten?Einen eigenen Freibetrag gibt es nicht. Gemeint ist meist die Erbfallkostenpauschale von 15.000 Euro. Sie wirkt sich nur aus, wenn der Erwerb über dem persönlichen Erbschaftsteuer-Freibetrag liegt, bei Kindern also über 400.000 Euro. In der Einkommensteuer zählen nur die tatsächlich selbst getragenen Kosten. Sind Friedhofsgebühren steuerlich absetzbar?Ja. Gebühren für Grabnutzungsrecht, Beisetzung und Trauerhalle gehören zu den unmittelbaren Bestattungskosten und können als außergewöhnliche Belastung angesetzt werden, soweit sie nicht aus dem Nachlass bezahlt werden. Bei der Erbschaftsteuer sind sie Teil der Erbfallkosten. Kann man die Beerdigungskosten der Eltern von der Steuer absetzen?Ja, wenn Sie die Kosten aus eigenem Geld bezahlt haben und der Nachlass sie nicht deckt. Kinder sind in der Regel sittlich verpflichtet, die Bestattung der Eltern zu tragen. Abgezogen werden der Wert des Nachlasses, steuerfreie Versicherungsleistungen und die zumutbare Belastung. Sind Überführungskosten ins Ausland steuerlich absetzbar?Bei der Erbschaftsteuer ja, als Teil der Bestattungskosten. In der Einkommensteuer erkennen Finanzämter meist nur rund 7.500 Euro als angemessen an; Mehrkosten einer Überführung ins Ausland nur, wenn eine brauchtums- oder konfessionsspezifische Bestattung in Deutschland nicht möglich war. Eine kurze schriftliche Begründung hilft. Mindert Sterbegeld die absetzbaren Bestattungskosten?Steuerfreie Leistungen, etwa aus einer Sterbegeld- oder Lebensversicherung, werden abgezogen. Steuerpflichtiges Sterbegeld, zum Beispiel aus der Beamtenversorgung, mindert die Kosten nach einem Urteil des Bundesfinanzhofs von 2023 dagegen nicht. Kontakt · 24/7 Überführung geplant? Den Festpreis erhalten Sie vorab schriftlich Nennen Sie uns, wo sich der Verstorbene befindet und wohin er überführt werden soll. Sie erhalten in wenigen Stunden einen schriftlichen Festpreis und nach Abschluss eine Rechnung mit allen Einzelpositionen, die Sie für Finanzamt und Erbschaftsteuererklärung verwenden können. Einen Rückruf erhalten Sie innerhalb der nächsten Stunde. Rückruf innerhalb einer StundeSchriftlicher Festpreis in wenigen StundenRund um die Uhr, in 4 Sprachen Jetzt anrufen+49 1511 74 63 888 Rückruf anfordern → Rudolf NordheimerGeschäftsführer, Ihr AnsprechpartnerDas erste Gespräch ist kostenlos und unverbindlich. Dieser Beitrag gibt den Stand der veröffentlichten Regelungen im Oktober 2026 wieder und ersetzt keine steuerliche oder rechtliche Beratung im Einzelfall. Ob und in welcher Höhe Kosten anerkannt werden, entscheidet das zuständige Finanzamt. Rudolf Nordheimer Vollständige Bio ansehen Bestattungskosten Erbfallkostenpauschale Erbschaftsteuer Steuer Überführung
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